Newsroom – ein Karrieremacher

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Natürlich geht es bei der Einführung eines Newsrooms in erster Linie um die Optimierung der inhaltlichen Qualität, der Planungssicherheit und der agilen und effizienten Einsatzplanung. Aber eine erfolgreiche Umsetzung des Newsroom bietet noch eine ganz andere Chance. Er sorgt auch dafür, dass sich die Position der Kommunikationsabteilungen in Unternehmen deutlich verändert und damit auch die Einfluss- und Karrierefaktoren der Unternehmenskommunikation beeinflusst.

In den letzten Jahren hat die Unternehmenskommunikation nicht nur extern an Glaubwürdigkeit und Beachtung verloren, sondern teilweise auch an internem Einfluss eingebüßt und die „redaktionelle Hoheit“ aus der Hand geben müssen. Themen werden oft fremdbestimmt, Strategien verlieren sich im Alltagsgeschehen und die Kommunikation wird zum Medienproduzenten ohne eigene Prioritäten.

Hier kommt der Newsroom ins Spiel. Mit der themenzentrischen Planung und strukturierten abgestimmten Kommunikationszielen gewinnt die interne Verbindlichkeit an Bedeutung. Während die Themenverantwortung in Abstimmung mit Fachabteilungen und der Unternehmensführung erfolgt, verbleibt die Verantwortung der Formate, der Kanäle und der Sendestrecken in den Händen der Kommunikationsteams.

Die hierfür notwenige Abstraktion zwischen Themen- und Publikationsverantwortung ist ein elementarer Bestandteil des Newsrooms. Die Transparenz intern und auch gegenüber den Fachabteilungen sorgt nicht nur für eine bessere Sichtbarkeit der Kommunikation, sondern schützt vor der vielfach beklagten Aufgabenüberforderung.

Während einerseits die Notwendigkeit der schnellen Reaktion auf interne und externe Einflussfaktoren gefordert ist, wissen wir auch, dass eine nachhaltige und konsistente mediale Sichtbarkeit die Erfolgschancen der Kommunikation, egal ob Marketing oder PR, beeinflussen.

Vereinfacht dargestellt, lassen sich die Verantwortungsbereiche in folgendes Redaktionsmodell gliedern.

(c) Imory

Nach diesem Modell können klare Regeln definiert werden. Eine wichtige Grundlage hierfür ist: „Wer die Verantwortlichkeiten verändert, verantwortet die Kommunikationsergebnisse“

Das schützt Kommunikationsabteilungen davor, auf Zuruf und gegen die Zeit arbeiten zu müssen und gibt dem Team die Chance, agil und abgestimmt handeln zu können.

Der Newsroom versteht sich nicht als „Content-Owner“ im Unternehmen, aber er muss dafür sorgen, dass eine zentrale redaktionelle Verantwortung definiert ist. Durch das oben beschriebene Rollenmodell wird der Newsroom zum „Content-Hub“ und orchestriert die Inhalte zwischen Themenvorgaben und Zielgruppen.

Bleibt die Frage: Wie kann eine solche Umsetzung gelingen?

Für den Erfolg des Newsrooms bedarf es kleine und verbindliche Schritte. Um die Methoden, inklusive der genannten Verantwortungen, die Content-Struktur von Themen, Publikationen und Appellen und auch die digitale Umsetzung des Newsroom einzuführen, müssen wir die Menschen mitnehmen. Aber vor allem müssen wir dafür sorgen, dass der Newsroom für Verbindlichkeit, Spaß und Disziplin steht!

 

 

Eckhard Klockhaus auf dem Kommunikationskongress 2022:

Donnerstag, 22.09. 10:00-10:30 Uhr: Expert Session: Spannungs-Spiel-Feld Newsroom: Management vs. Teams

Freitag, 23.09. 10:45-11:15 Uhr: Newsroom-Spezial: Erfolgsmodell Corporate Newsroom – PR professionell organisieren mit Prof. Dr. René Seidenglanz und Eckhard Klockhaus

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