Schlagwort: Gender

27.11.2020
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Inklusion mit Sternchen

Wir bei Microsoft Deutschland wollen unsere Mission, jede Person und jede Organisation auf dem Planeten zu befähigen, mehr zu erreichen, auch sprachlich abbilden. Daher sehen wir das Gendern als Teil einer inklusiven Sprache, zu der auch eine diskriminierungsfreie und barrierefreie Sprache gehört. In unserer internen und externen Kommunikation arbeiten wir mit neutralen Formulierungen wie Partizipformen …
20.11.2020
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Der Weg zur inklusiven Sprache

Anfang Oktober fand eine DPRG-Onlineveranstaltung zum Thema „Geschlechtergerechte Sprache in der Unternehmenskommunikation“ statt. Ein Nischenthema, möchte man meinen. Die Veranstaltung fand jedoch einen enormen Zuspruch. Etwa 190 Menschen aus Unternehmen, Beratungen und Hochschulen sowie Selbstständige diskutierten mit. Auch auf dem Kommunikationskongress zeigten Gespräche, dass dieses Thema viele umtreibt. Wir alle erleben, dass Sprache sehr sensibel …
04.11.2020
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Der, die, das, wieso, weshalb, warum?

Wer sich mit gendergerechter Sprache beschäftigt, landet sehr schnell in Grabenkämpfen. Das Netz ist voll von Positionen, Erklärungen, Petitionen und sogar Diffamierungen. Mitte Oktober hatte das Justizministerium einen Gesetzentwurf komplett in der weiblichen Begriffsform formuliert. Es folgte ein medialer Aufschrei. Das Innenministerium zweifelte die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzentwurfes an. Er müsse „den gängigen Regeln angepasst werden“, …
06.03.2020
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So klappt es auch jenseits des Gendersternchens

Alle Geschlechter sprachlich miteinbeziehen – das E-Commerce-Unternehmen Otto hat es sich vorgenommen, der noch junge Bundesverband Influencer Marketing praktiziert es ganz selbstverständlich, und sogar das Nachrichtenmagazin Der Spiegel strebt in den neuen journalistischen Standards an, auf rein männliche Formulierungen in den Texten zu verzichten. Die Bastion der konservativen Sprachverteidiger bröckelt – die Sprache ist längst …
29.01.2020
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Gendern: Herausforderung in der Kommunikation

Als ich im vergangenen Monat an dieser Stelle über Wissenschaftskommunikation schrieb, erhielt ich eine Rückmeldung einer Kollegin aus Berlin. Sie wünsche sich den Beitrag mit mehr Gender-Elementen: Also nicht „Wissenschaftler“ oder „Forscher“, sondern „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ sowie „Forscherinnen und Forscher“. Und das Magazin „journalist“ etwa, das Periodikum des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), erschien vergangene Woche in …