Mehr als nur Tools: Warum KI-Integration strategisches Umdenken erfordert

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Künstliche Intelligenz setzt sich in deutschen Unternehmen durch. Laut ifo-Institut nutzen inzwischen rund 40 Prozent der Firmen KI, im Vorjahr waren es erst 27 Prozent. In manchen Branchen ist der Anteil sogar deutlich höher. Noch schneller sind die Angestellten: Wie das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung herausfand, verwenden mehr als 60 Prozent der Beschäftigten auch ohne betriebliche Einführung KI-Technologien.

Der Wille, KI zu nutzen, ist also da. Was hindert Unternehmen aber daran, es zu tun? Häufig ist es das nötige Wissen.

KI verstehen und richtig anwenden

Betrachtet man die Entwicklung von KI-Technologien, ist das nachvollziehbar. Nach dem Anfang mit Chatbots bevölkern nun Assistenten, Automatismen und Agenten die KI-Landschaft. Oftmals wird alles allgemein als „KI“ bezeichnet, also das verbindende Element hervorgehoben, während die Unterschiede ignoriert werden. Dabei kann genau dies darüber entscheiden, ob eine KI-Technologie erfolgreich eingesetzt wird oder ihren Zweck verfehlt.

Chatbots sind Alleskönner, die mit vielen Fähigkeiten überzeugen und vielseitig einsetzbar sind. Sie haben sich vor allem bei der Texterstellung durchgesetzt und können dort den Recherche- und Schreibaufwand senken. Mit KI-Assistenten können Aufgaben kollaborativ angegangen werden, da sie Zugriff auf relevante Informationen wie beispielsweise Unternehmensziele und Stilvorgaben haben können. KI-Automatisierungen hingegen sind auf regelbasierte, repetitive Abläufe und nahtlose Systemintegrationen spezialisiert. Eigenständig arbeitende KI-Agenten können planen, andere (KI-)Tools ansteuern und Daten aus verschiedenen Drittsystemen, beispielsweise Kundendaten, nutzen.

Grafik mit vier KI-Tools: Chatbot, Assistent, Automatisierung, Assistent. Auf schwarzem Hintergrund mit kurzen Beschreibun...

Diese vier Technologien haben alle unterschiedliche Rollen, die – auch wenn sie sich manchmal überlappen – unabhängig voneinander betrachtet werden sollten. Die Frage, welches Werkzeug das richtige ist und welche Rolle es einnimmt, stellt viele Unternehmen vor Herausforderungen.

Change-Management: Der Schlüssel für erfolgreichen KI-Einsatz

Wie können diese unterschiedlichen KI-Technologien nachhaltig im Arbeitsalltag Einzug finden und ihre volle Wirkung entfalten? Zunächst sollten Unternehmen strukturiert vorgehen. Die Identifikation relevanter Anwendungsfälle, die Schulung der Mitarbeitenden und eine kontinuierliche Optimierung sind essenziell, um herauszufinden, welche KI-Technologie tatsächlich geeignet ist. Leitfäden, Best-Practice-Beispiele und ein gutes Wissensmanagement können dabei wichtige Hilfestellungen für den erfolgreichen Einsatz von KI-Tools bieten. Gleichzeitig müssen Firmen ihren Mitarbeitenden die Freiräume geben, um sich selbst zu informieren und auszutauschen.

KI-Technologien ersetzen keine Mitarbeitenden, sondern ergänzen bestehende Teams. Deshalb ist es sinnvoll, die Mitarbeitenden aktiv in die Entwicklung und Einführung einzubinden. Nur so können die verschiedenen Rollen von KI optimal genutzt werden und die Unternehmensführung kann erkennen, welche KI-Technologien in welchem Kontext die richtigen sind.

All das sind Aspekte, die darüber entscheiden können, ob ein KI-Einsatz erfolgreich verläuft oder wirkungslos bleibt. Das bedeutet aber auch, dass sich Unternehmen anders aufstellen müssen, Hierarchien flacher werden und es nicht ausreicht, den Mitarbeitenden nur die Tools zur Verfügung zu stellen. Vielmehr müssen diese mit strategischem Change-Management im Unternehmen integriert werden.

Welche Aufgaben die unterschiedlichen KI-Rollen bereits erfolgreich übernehmen, zeigen wir Ihnen in unserem Vortrag am 12. September 2025 um 10:50 Uhr in Raum A 06 (UG). Besuchen Sie uns auch an unserem Stand und lernen Sie Ihre AI Workforce kennen!

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