Siemens-Pressestelle wird 120 Jahre alt

Jubiläum

Mit einem besonderen Jubiläum würdigt Siemens an diesem Dienstag seine Unternehmenskommunikation: Mit einer Themenseite und einem Videoclip wird das 120-jährige Bestehen der Pressestelle gefeiert.

Die bewegte Geschichte der Abteilung lässt sich in einem ausführlich aufbereiteten Dossier auf der Unternehmens-Website nachlesen. So betrieb das 1847 gegründete Unternehmen bereits im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts Pressearbeit. Die wurde jedoch von unterschiedlichen Stellen im Haus wahrgenommen. Auf einer internen Konferenz im Januar 1902 beklagten die Teilnehmer*innen eine „zunehmende Verzettelung des Zeitungs-, Annoncen- und Nachrichtenwesens“ von Siemens. Die Lösung: die Einrichtung einer „Centralstelle für das Pressewesen“, offiziell per Rundschreiben verkündet am 8. Februar 1902.

Foto: Siemens Historical Institute
Das Rundschreiben zur Gründung der Siemens-Pressestelle am 8. Februar 1902. (c) Siemens Historical Institute

Drei Aufgaben hatte das neu gegründete „Bureau“ zu erfüllen: Presse-Clippings erstellen, „geeignete Nachrichten“ aus dem Geschäftsleben des Unternehmens an die Presse übermitteln sowie das Schalten von Werbeanzeigen.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Aufgaben weiter und orientierten sich am technologischen Fortschritt – so sind heute etwa die interaktive Media Website oder der Twitter-Account von Siemens_Press mit über 40.000 Followern wichtige Kommunikationskanäle des Unternehmens.

Ein Geburtstags-Videoclip zeigt, wie sich die Büroarbeit in den vergangenen 120 Jahren verändert hat. (c) Siemens

Die Abteilung selbst war im Laufe der Zeit einigen strukturellen Veränderungen unterworfen. 1993 entstand die Zentralstelle Unternehmenskommunikation mit der Pressestelle als integrierte Abteilung. Seit 2017 firmiert sie als Abteilung „Media Relations“ in der Siemens-Einheit „Communications“.

Lynette Jackson, Leiterin der globalen Kommunikation von Siemens, würdigte in einer Mitteilung zum Jubiläum die Arbeit von Journalist*innen: „Professioneller Journalismus ist wichtiger denn je – vor allem in Zeiten, in denen es schwierig sein kann, zwischen News und Fake News zu unterscheiden. Unser Ziel ist es, qualitativ hochwertige, zeitnahe Inhalte zu liefern, damit Journalisten ihre Leser über unser Unternehmen informieren und aufklären können.“

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