Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) hat beim Deutschen PR-Preis insgesamt 59 Kommunikationskampagnen in 25 Kategorien ausgezeichnet. Die Preise wurden am Mittwochabend in Berlin vergeben. Prämiert wurden Projekte mit Bronze, Silber, Gold und Platin. Die höchste Auszeichnung ging an die Krisenkommunikation des Klinikums Magdeburg zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt im Dezember 2024.
Zu den erfolgreichsten Agenturen des Abends zählten Blaulicht und Achtung. Blaulicht wurde für zwei Projekte im Auftrag des Klinikums Magdeburg ausgezeichnet. Die Kampagne „True Keim – Den Erregern auf der Spur“ erhielt Silber in der Kategorie „Bewegtbild und Podcasts“. Die Kommunikation zur Amokfahrt von Magdeburg gewann Gold in der Kategorie „Issues Management & Krisenkommunikation“. Zusätzlich vergab die Jury dafür kategorienübergreifend Platin.
Platin wird nach Angaben der DPRG verliehen, wenn ein Beitrag über alle Kategorien hinweg Maßstäbe setzt. Die Jury müsse überzeugt sein, dass Strategie, Kreation und Wirkung eines Cases auch in den kommenden Jahren relevant bleiben. Die besten Einreichungen jeder Kategorie wurden zunächst mit Bronze ausgezeichnet und standen damit auf der Shortlist für das Finale. Aus diesen Finalisten wurden am Abend der Preisverleihung die Silber- sowie Goldgewinner gekürt. Gewinner einer Kategorie erhielten Silber, Gold jene, die laut DPRG in einer Kategorie neue Maßstäbe setzten. Die 41-köpfige Jury stand unter Leitung von Olaf Hoffjann von der Universität Bamberg.
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Achtung wurde für die Kampagne „Rügenwalder Mühle – Für eine Sprache, die allen schmeckt“ mit Gold in der Kategorie „Public Affairs“ ausgezeichnet. Weitere Goldpreise gingen an Segmenta Communications für „Eine andere Finanzierung ist möglich – Deutschlands erste Genossenschaft im Profifußball“ im Auftrag der Football Cooperative St. Pauli von 2024. Fork Unstable Media gewann mit „The Mozart Drop“ für die Internationale Stiftung Mozarteum in der Kategorie „NPO- und NGO-Kommunikation“. MSL und Datev erhielten Gold für den „Datev Mittelstandsindex – Wo der Puls des Mittelstands messbar wird“ in der Kategorie „Data Storytelling“.
Auszeichnungen in Silber erhielten unter anderem Projekte von E.ON, Ikea, Swiss Life Deutschland und Thyssenkrupp.
Auch der Branchennachwuchs wurde ausgezeichnet. Der gemeinsam von DPRG und GPRA vergebene Junior Award ging in der Kategorie „Studierende“ an Janine Schauz und Finja Rieger. In der Kategorie „Young Professionals“ gewann Johanna Kalbfleisch. Beim DPRG-Wissenschaftspreis wurden Laura Blume, Daniela Zaus und Jana Brockhaus für Abschlussarbeiten im Themenfeld Public Relations und Kommunikationsmanagement geehrt.
Der Deutsche PR-Preis wird seit 1970 verliehen. Veranstalter im Auftrag der DPRG ist der Medienfachverlag Oberauer.