Martin Riecken hat den Reisekonzern Tui verlassen und mit 11 Fifty-Nine eine eigene Beratung für Krisenkommunikation gegründet. Der Name steht für die entscheidende Minute, bevor eine Krise ihre Eigendynamik entfaltet, wenn es kurz vor zwölf ist. Das Angebot reicht nach eigenen Angaben von Checkups und Preparedness-Konzepten über Trainings, Workshops und Simulationen bis hin zur konkreten Unterstützung in akuten oder drohenden Krisenlagen.
Riecken war knapp zehn Jahre bei Tui beschäftigt. Zunächst verantwortete er dort die Krisenkommunikation, 2018 stieg er zum Leiter Unternehmenskommunikation auf. Seit 2020 war er Global Head of Internal Communications and Engagement. Vor seinem Wechsel in die Reisebranche war er mehr als 15 Jahre bei der Lufthansa Group in Deutschland, den USA und Europa tätig, zuletzt als Director Corporate Communications Europe. Als Verantwortlicher für Krisenkommunikation entwickelte er bei der Lufthansa nach eigenen Angaben ein neues Krisenkommunikationskonzept. Davor war er PR-Manager bei dem Energiekonzern Eon.