Die Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen in Deutschland (GPRA) hat auf ihrer Mitgliederversammlung ein neues Präsidium gewählt. Matthias Wesselmann, CEO von Ketchum, übernimmt das Präsidentenamt und folgt damit auf Alexandra Groß (Fink & Fuchs), die nach vier Jahren satzungsgemäß das Präsidium verlässt.
Stellvertretende Präsidentin wird Jelena Mirkovic von komm.passion/Team Farner). Claudia Thaler (Consense Communications), Kirsten Leinert (MSL) und Jörg Forthmann (Faktenkontor) kommen als neue Vorstandsmitglieder hinzu. Die GPRA repräsentiert nach eigenen Angaben aktuell 31 Agenturen mit circa 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Marktanteil von 54 Prozent.
Matthias Wesselmann wurde von den Mitgliedern einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er war bereits bis 2023 Mitglied im GPRA-Präsidium.
„Unter der Präsidentschaft von Alexandra Groß hat sich die GPRA zu einem Verband führender exzellenter Kommunikationsberatungen entwickelt. Als neues Präsidium wollen wir die GPRA in Zeiten des technologischen, demografischen und marktgetriebenen Wandels noch stärker als zukunftsorientierten Managementzirkel positionieren. Unser Fokus liegt auf Wissensaustausch, strategischen Impulsen und klaren Positionen, um den Mitgliedsagenturen messbaren Mehrwert zu bieten“, sagt Wesselmann.
Alexandra Groß wurde 2021 Präsidentin der GPRA. In ihre Amtszeit fiel unter anderem die Einführung eines verbindlichen Qualitätsstandards für Kommunikationsberatungen in der GPRA. Im Kern unterstützt der international gültige Consultancy Management Standard (CMS) die Professionalisierung von Agentur-Organisationen und gibt Antworten auf die Management-Herausforderungen in einem sehr heterogenen Markt. Heute sind alle Mitgliedsagenturen der GPRA CMS-zertifiziert.
Ein zweiter Schwerpunkt der vergangenen vier Jahre war die Förderung des Nachwuchses. Vor diesem Hintergrund entstanden der alle zwei Jahre erscheinende Arbeitgeberreport sowie die 2020 gegründete Gruppe der GPRA Young Professionals. Das Berufsbild des Kommunikationsberaters in einer Agentur zu schärfen und den Nachwuchs für die Arbeit in Agenturen zu gewinnen, soll auch für das neue Präsidium ein wichtiges Anliegen bleiben.