Social Media werden in der B2B-Kommunikation immer wichtiger

Soziale Netzwerke rücken immer stärker in den Fokus von B2B-Unternehmen in der DACH-Region. Zu diesem Ergebnis kommt der B2B Social Media-Report von Brandwatch. Vorreiter sind der Studie zufolge der Schweizer Maschinenbauer Liebherr-International, gefolgt vom Softwarehaus Datev und dem Ulmer Familienunternehmen Liqui Moly.

Im Jahr 2013 erzielten die Unternehmen durchschnittlich 2.616 Markennennungen auf Internetseiten, davon  1.286 in sozialen Netzwerken (entspricht 3,6 Social-Media-Nennungen pro Tag). Im Vergleichszeitraum Februar 2014 konnte ein starker Zuwachs der Treffer von 27 Prozent sowie ein Anstieg des Social-Media-Anteils an den Gesamttreffern von 49,7 Prozent (Februar 2013) auf 55,8 Prozent (Februar 2014) verzeichnet werden.

Facebook-Aktivitäten nehmen zu

Die meisten Erwähnungen werden aber nach wie vor über die klassischen Nachrichtenportale (51 Prozent) erzielt. Es folgen Foren (16 Prozent), Twitter (14 Prozent), Blogs (7 Prozent) und öffentliche Erwähnungen auf Facebook (6 Prozent). Während die Facebook-Aktivitäten im Jahresverlauf deutlich zunahmen, scheinen Blogs immer mehr aus dem Fokus der Aufmerksamkeit der Unternehmen zu rücken.

Am häufigsten eingesetzt wird Social Media in der Produktkommunikation mit 33 Prozent. Aber auch  für die Unternehmenskommunikation (20 Prozent) und Investor Relations (17 Prozent) spielen soziale Netzwerke eine immer größere Rolle. Angesichts der steigenden Zahlen verwunderlich: Nur jedes zweite Unternehmen verfolgt eine Digitalstrategie.

Die Studie

Für den Report untersuchte Brandwatch in Zusammenarbeit mit Volker Davids und UK Trade & Investment 150 Unternehmen aus dem B2B-Bereich anhand ihrer Social Media-Aktivitäten im Jahr 2013. Des Weiteren liefert der Report eine Auswertung der Entwicklungsdynamik, indem die Monate Februar 2013 und Februar 2014 verglichen wurden.

Den Report zum Download gibt es hier.