Die meisten Journalisten nutzen Social Media als ein Arbeitsmittel. Vor allem auf Instagram und Linkedin sind sie unterwegs, um sich zu informieren. Zu diesen jüngst veröffentlichten Ergebnissen kommt der „Medien-Trendmonitor“ des PR-Dienstleisters News Aktuell. An der Online-Umfrage der dpa-Tochter haben im Mai und Juni dieses Jahres mehr als 1.000 Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen.
Auf die Frage, welche sozialen Netzwerke regelmäßig für die journalistische Arbeit genutzt werden, nennt fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) Instagram, dicht gefolgt von Linkedin (46 Prozent) und Facebook (42 Prozent). Vier von zehn Befragten nutzen Youtube (42 Prozent) und Whatsapp (41 Prozent).
Deutlich seltener genutzt werden X (27 Prozent) sowie Bluesky (11 Prozent), Tiktok (10 Prozent) und Threads (4 Prozent). Nur 13 Prozent der Medienschaffenden geben an, beruflich gar keine sozialen Medien zu verwenden.
Information steht im Vordergrund
Dabei sind die befragten Medienprofis eher stille Konsumenten. Sie nutzen soziale Medien vor allem für den Informationsgewinn: 54 Prozent nutzen die Plattformen, um andere Medien, Personen oder Ereignisse zu beobachten, 53 Prozent zur Recherche. 48 Prozent wollen sich inspirieren lassen.
Networking ist für 44 Prozent der Befragten wichtig und das Veröffentlichen eigener Beiträge für 41 Prozent. Darüber hinaus nutzen Journalisten Social Media, um mit Zielgruppen zu interagieren (35 Prozent), Themenvorschläge zu erhalten (34 Prozent) und Fakten zu verifizieren (19 Prozent).
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