Vorgestellt: Danny Schwarze

Fragebogen

So erkläre ich anderen ­meinen Job …

Ich bin verantwortlich für die interne Kommunikation und mit meinem Team Dreh- und Angelpunkt für viele zentrale Informationen und Inhalte im Unternehmen. Außerdem steuern wir Prozesse und Routinen in der Zusammenarbeit der verschiedenen Kommunikationsdisziplinen und Teams weltweit.

Die größte Herausforderung in meinem beruflichen Alltag ist …

… fokussiert zu bleiben und sich nicht treiben zu lassen. Die auf uns wirkenden Veränderungen steigern die Komplexität exponentiell, mit der wir kommunizieren. Gleichzeitig verführen die technologischen Möglichkeiten zu mehr: zu mehr Themen, mehr Content, mehr Formaten und mehr Adaptionen. Fokussiert sein wird ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Wirksamkeit unserer Kommunikation. Komplexität heilt man nicht mit Komplexität.

International zu arbeiten, reizt mich, weil …

… eine meiner größten Inspirationsquellen in der Arbeit zwischen unterschiedlichen Perspektiven und Kulturen liegt. Den richtigen Weg zwischen globaler und lokaler Relevanz zu finden, ist anspruchsvoll – und genau das macht es spannend.

Unverzichtbare Skills in der Kommunikation …

… hängen immer von Aufgabe und Umfeld ab. Drei Kompetenzen, die für mich immer wichtiger werden: betriebswirtschaftliches und politisches Grundverständnis, eine gesunde Frustrationstoleranz sowie Empathie für unterschiedliche Stakeholder-Gruppen.

Dafür nutze ich KI …

Am liebsten nutze ich sie als Sparringspartner. Mein Kopf ist oft voller unfertiger Gedanken. Früher habe ich damit Notizblöcke vollgekritzelt, Metaplanwände in Konfis bemalt (und gern vergessen, sie wieder zu säubern) oder andere von ihrer Arbeit abgehalten. Heute hilft mir KI, Ideen zu schärfen, zu verwerfen oder so aufzubereiten, dass sie für andere keine reine Zeitverschwendung mehr sind.


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Die für mich wichtigsten Arbeitstools sind …

… Verstand, Begeisterungsfähigkeit und ein gutes Netzwerk. Wichtige „Tools“ im Sinne von Anwendungen, Apps und sonstigen technischen Hilfsmitteln sind in den letzten Monaten definitiv die KI-Anwendungen geworden, inklusive unserer Inhouse-Capabilities, die meinen Arbeitsalltag enorm bereichern.

Was mich an einem Haus­gerät zuletzt begeistert hat …

Ich bin ein großer Fan von Connectivity. Alles, was sich per Handy steuern lässt, erleichtert meinen Alltag enorm. Bobo Siebenschläfer im Kinderzimmer einschalten, abends die Heizung runterregeln, den Rasensprenger starten – und seit Kurzem auch Wasch- und Trockenprogramme im Waschkeller steuern und aufeinander abstimmen.

Mein bevorzugtes Social-Media-Netzwerk ist …

… Linkedin. Inspiration und Netzwerkpflege im beruflichen Kontext funktionieren. Und wer keine Lust auf KI-generierten Linkedin-Flex hat, kann seinen Feed entsprechend trainieren. Privat nutze ich abgesehen von Youtube keine Social Channels mehr. Meine schlechte Impulskontrolle hat mit dem Überangebot an Inhalten zu ungesunden Bildschirmzeiten geführt.

Was ich Berufseinsteigern in der Kommunikation raten würde …

Legt euch nicht zu früh fest! Früher war ich überzeugt, ich würde mein Leben lang in der Agentur arbeiten. Heute brenne ich für „The Corporate Side of Life“. Seid euch im Klaren darüber, welche Erwartungen ihr an euer Arbeitsumfeld habt, und priorisiert sie entsprechend. Gehalt, Verantwortung, Führungskultur, Entwicklungsmöglichkeiten – all diese Faktoren spielen eine Rolle, aber nicht jeder Job erfüllt alle Kriterien gleichermaßen. Werft euch regelmäßig aktiv ins kalte Wasser. Resilienz entsteht nicht am Beckenrand.

Eine Nachricht, über die ich mich freuen würde …

„Triple perfekt – Borussia Dortmund entthront die Königlichen im CL-Finale.“

Die Fragen wurden schriftlich gestellt.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der gedruckten Ausgabe #Mittelstand. Das Heft können Sie hier bestellen.