Neue Energie für erschöpfte Prozesse und Unternehmen – Mit Interner Kommunikation den Unterschied gestalten

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Neben all den direkten Auswirkungen, die diese Entwicklungen auf Millionen von Menschen haben, wirken diese Zäsuren auch auf die Wirtschaft, auf Lieferketten, auf Mitarbeitende. Wir leben in Zeiten radikaler Veränderungen, denen Unternehmen nicht nur strategisch, sondern auch kommunikativ begegnen müssen – vor allem nach innen. Deshalb ist die Interne Kommunikation (IK) in ständiger Adaption. Was muss getan werden, um die IK auch jetzt wieder zum wirksamen “Gamechanger” zu entwickeln?

Unsere Erfahrung zeigt, dass dies nicht allein geht. In den meisten Unternehmen ist die IK eine überschaubare Abteilung, vielleicht auch nur ein Teil der Unternehmenskommunikation. Ihre Bedeutung ist ohne Zweifel gewachsen, aber sie wird heute mehr denn je die Unterstützung anderer Querschnittsfunktionen brauchen, um wirklich einen Unterschied machen zu können. Heißt: Wertschöpfung statt Erschöpfung.

 

Zeit für Neusortierung und Re-Stabilisierung

Wir alle haben tragende Säulen in unserem Leben, die uns Stabilität geben – Familie, Beruf, Freunde, Gesundheit. Bei Unternehmen gestaltet es sich ähnlich. Wir sehen im Beratungsalltag vor allem die Säulen der Kommunikation, der Veränderung, der Führung und der mentalen Gesundheit als Stabilisatoren.

Moment mal – kann die Veränderung Sicherheit geben? Ja, sie kann, denn das Gegenteil sind Stillstand und Stagnation. Damit kann kein Unternehmen überleben.

Schauen wir uns also diese vier Bereiche einmal genauer an, denn dann werden Handlungsfelder schneller sichtbar:

  • Durch das Homeoffice schwindet die Trennung von Privatem und Beruflichem: Die Arbeit schwappt mehr in unser Privatleben und die privaten Themen nehmen im Arbeitsalltag zunehmend Raum ein. Unser Fokus springt ständig zwischen diesen beiden Polen. Die Veränderungen am Arbeitsplatz und in unseren Beziehungen lösen Stress aus, Stress ist einer der Hauptauslöser von psychischen und physischen Krankheiten. Wer schützt uns vor der Überlastung und schafft Raum für Produktivität und Kreativität?
  • In unsicheren Zeiten sind Führungskräfte geforderter denn je. Sie müssen kommunizieren, um zu motivieren, Halt zu geben, Prozesse zu steuern, Teams zusammenzuhalten. Dabei sind sie doch eigentlich in einer ähnlichen Situation und arbeiten unter den gleichen Bedingungen wie ihre Mitarbeitenden. Wer sorgt für ihre Gesundheit? Wer unterstützt sie in ihrer Führungsaufgabe?
  • Change und Transformation schütteln die Unternehmen durch – und das nicht erst seit gestern. Lediglich die Zeiträume der eingeschwungenen Zustände zwischen den Veränderungen werden kürzer oder verschwinden ganz. Dieser Turbo-Alltag beeinflusst die Mitarbeitenden, die Führungskräfte und den C-Level. Und gerade die oberste Führungsriege muss sich in diesen Phasen zeigen, muss erklären, einordnen und Sicherheit vermitteln. Wer unterstützt sie bei diesen kommunikativen Herausforderungen?

Back to Basics

Das kann die Interne Kommunikation – nicht allein, aber mit starken Partnern: dem C-Level, dem HR- und auch dem Strategie-Bereich. Natürlich muss sie selbst erst einmal umschalten – wie alle anderen auch. Waren wir doch bis vor kurzem im Überlebensmodus, der zwar mit viel Output verbunden war, aber weniger mit zielgerichtetem Handeln für den Unternehmenserfolg. Zum warm machen empfehlen sich Lockerungsübungen, die jede IK in ihrem kommunikativen Gedächtnis hat. Das sind unsere sechs Quick-wins:

Sortieren: Wo steht die IK aktuell und was brauchen die Mitarbeitenden gerade von ihr? Sortieren Sie sich selbst (!), ihre Aufgaben und Angebote. Für ein Reset eignet sich eine interne Umfrage – ein echtes Basic der IK-Analyse, das aktuell mal wieder Sinn ergibt.

Abholen: Es ist ein guter Zeitpunkt, um sich von der Geschäftsleitung ein frisches Mandat für die IK abzuholen. Damit wird auch gleich ein Committment besiegelt, denn die Sicht- und Hörbarkeit des C-Levels ist jetzt so wichtig wie lange nicht. Nehmen Sie die Ergebnisse Ihrer Umfrage, um Ihre Pläne zu untermauern.

Verbinden: Die letzten beiden Jahre haben das Silodenken wieder aus der Mottenkiste geholt, die Kommunikation mit Kolleg*innen außerhalb des direkten Bereichs ist einfach eingeschlafen. Hier müssen neue Verbindungen und Anknüpfungspunkte geschaffen werden. Die IK kann ein Initiator für Begegnungen und für den moderierten Austausch sein.

Vernetzen: Wer noch nicht den Schulterschluss mit HR gewagt hat, der sollte es jetzt tun. Auch die Strategieabteilung ist für die IK gerade ein wichtiger Partner. Sie braucht dieses Netzwerk, um eine Standortbestimmung des Unternehmens vornehmen zu können.

Horchen: Was bewegt die Mitarbeitenden gerade, wo lauern Belastungen, die nicht mehr zu bewältigen sind? Suchen Sie sich externe Expertise auf diesem Gebiet und organisieren interne Workshops, um für das Thema Mental Health zu sensibilisieren und rechtzeitig Maßnahmen zu entwickeln, die Stressoren im Unternehmen aufdecken.

Befähigen: Führungskräfte brauchen Unterstützung, wenn sie mit ihrer Art zu führen an Grenzen geraten. Dann gehört diese Art auf den Prüfstand und sie brauchen neue Skills und Erkenntnisse, um in veränderten Zeiten die veränderten Mitarbeitenden zu erreichen und ja – neu zu führen. Empathische Führung erobert aktuell die Unternehmen und die ist glücklicherweise erlernbar. Sie kann der Schlüssel zu einem anderen, besseren Miteinander sein und bei Verunsicherung für die nötige Stabilität sorgen.

Das „New Normal“ war eine schöne Illusion, aber an ein „weiter so“ mit ein paar Anpassungen ist nicht zu denken. Die aktuellen Handlungsfelder sind ungeheuer spannend und als Kommunikator*innen sind wir in der glücklichen Lage, in vielen Bereichen zu wirken und einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Am besten fangen Sie gleich heute damit an.