Der FC Bayern München ist nicht nur Rekordmeister in der Bundesliga, sondern auch in der Social-Media-Liga des Internationalen Fußball-Instituts (IFI). In der Auswertung für die Saison 2025/2026 belegt der Verein den ersten Platz vor dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. Für die Münchner ist es nach 2018, 2020 und 2025 bereits der vierte Titel.
Ein Forschungsteam des Instituts untersuchte dafür die Social-Media-Aktivitäten der 18 Bundesligisten. In die Bewertung fließen unter anderem Wachstums- und Interaktionsraten, die Zahl der Beiträge sowie Reichweiten ein. Aus den Ergebnissen berechnet das IFI einen eigenen Social-Media-Index.
Besonders gut schnitt der FC Bayern auf Tiktok und Youtube ab. Trotz der bereits hohen Zahl an Followern zu Beginn der Saison seien die Accounts dort überdurchschnittlich gewachsen, teilte das Institut mit. Zudem nutze der Verein unterschiedliche Medienformate intensiv.
Erfolgreichster Monat der Clubgeschichte
Eigenen Angaben zufolge verzeichnete der FC Bayern in dieser Saison über 1,1 Milliarden Interaktionen und 15 Milliarden Videoviews. Die Community sei um rund zehn Prozent auf mehr als 220 Millionen Follower über alle Plattformen hinweg gewachsen. Der April sei darüber hinaus der stärkste Social-Media-Monat der Clubgeschichte gewesen, das Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (4:3-Heimsieg) „der absolute Rekord-Tag“, wie der Verein auf seiner Website schreibt.
„Der sportliche Erfolg und weltweit polarisierende Spiele wie gegen Real Madrid oder Paris Saint-Germain sind selbstverständlich der Treiber für unsere tolle Performance-Entwicklung“, erklärte Nikolai Kube, Abteilungsleiter Club Media & Content beim FC Bayern. Entscheidend sei allerdings eine akribische Vorbereitung genau dieser Momente. Das IFI bestätigt den Erfolg: „Die Bayern schaffen es am besten, die Emotionen auf dem Platz in die digitale Welt zu überführen“, fasst Benjamin Birzer vom Fachbereich Digitalisierung des IFI zusammen.
Das IFI veröffentlicht seine Social-Media-Liga seit der Bundesliga-Saison 2016/17. Seitdem gewannen neben dem FC Bayern unter anderem Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, Bayer Leverkusen und der 1. FC Union Berlin die Auswertung. 2025 hatte Bayern München den Titel nach fünf Jahren ohne ersten Platz zurückgewonnen.
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